Heizkostenfresser beseitigen - sofort!

Für alle, die in der zweiten Hälfte der Heizperiode dem Winterblues mit Köpfchen trotzen möchten, hier eine ganz sichere Methode: Erst die Grafik oben anschauen, dann einen Blick auf die letzte Heizkostenabrechnung riskieren - und dann loslegen und das Energie-Sparschwein füttern ...

Ja, draußen ist es nass-kalt und wann der Winter ein Ende nimmt, ist noch längst nicht absehbar. Und ja, es gibt auf der Welt wunderschöne, sonnig-warme Ziele, an denen niemand eine Heizung vermisst. Aber dein Zuhause ist hier! Gönn dir ein Erfolgserlebnis: Schau dich jetzt in deiner Wohnung um, beseitige Heizkostenfresser und spar so bis zum Ende der Heizperiode noch so viel Haushaltsgeld wie möglich.

 

 

Der Erfolg zahlt sich schnell aus, denn Raumheizung und Warmwasser sind mit Abstand die größten Energieverbraucher im Haushalt

 

Über 80 Prozent der Energiekosten im Privathaushalt zahlen Bewohner laut Umweltbundesamt für Heizung und warmes Wasser. Bei diesem mit Abstand größtem Kostenfaktor ist das Einsparpotential viel größer als beim Austausch einer klassischen Glühlampe gegen eine LED-Leuchte – deren Anteil am Stromverbrauch beträgt lediglich zwei Prozent. Wie viel Geld konkret gespart werden kann, ist im Einzelfall sehr verschieden, weil es von unterschiedlichen Voraussetzungen abhängt.

Das größte Sparpotential birgt der Austausch einer über 20 Jahre alten Heizung gegen moderne Technik oder eine Optimierung der vorhandenen Anlage durch einen Fachbetrieb. Allerdings können Mieter selten über die Modernisierung der Heizungsanlage bestimmen. Sie haben andere Möglichkeiten.

 

Worauf jeder sofort und dauerhaft Einfluss hat, sind die eigenen Gewohnheiten beim Wärmeverbrauch.

 

Hier meine Top 5, mit denen du sofort Heizkosten sparen kannst:

 

1. Häng im Winter dickere Vorhänge vor die Fenster und schließe wenn möglich über Nacht die Jalousien, damit die Wärme im Raum bleibt.

 

2. Auch in kleinen Zimmern nie den Heizkörper hinter Möbeln oder Vorhängen verschwinden lassen. Dann staut sich die Wärme und der Raum bleibt kühl.

 

3. Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart etwa sechs Prozent Heizkosten ein - und finanziert damit wunderschöne, kuschelige Wollpullover. Mit modernen Heizkörperthermostaten lässt sich die Temperatur individuell optimal einstellen - manuell oder auch per App auf dem Smartphone. Als ideale Raumtemperaturen gelten im Wohnbereich etwa 20 Grad, in der Küche 18 - 20 Grad, im Bad 23 Grad und im Schlafzimmer und in Fluren reichen 16 - 18 Grad.

 

4. Nacht sollte die Raumtemperatur nicht mehr als drei Grad niedriger eingestellt werden als tagsüber. Sonst verbraucht das morgendliche Wiederaufheizen mehr Energie als die niedrige Temperatur Nachts einspart. Auf keinen Fall sollten die Räume im Winter unbeheizt bleiben, weil dann an kühlen Zimmerecken Luftfeuchtigkeit kondensieren und leicht Schimmel wachsen kann.

 

5. Auch beim Lüften hast du die Wahl zwischen Energie sparen und Energie verschwenden: Besonders wirkungsvoll und damit kostensparend ist kurzes Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern und ausgeschaltetem Heizkörper. Am teuersten ist ein stundenlang angekipptes Fenster bei laufender Heizung.  Bei Smarthome-Lösungen stellt sich der Heizkörper automatisch ab, wenn das Fenster geöffnet wird.

 

Vielleicht sorgt sogar die Heizkostenabrechnung schon bald für einen positiven Motivationsschub beim Energiesparen

 

Das Öko-Insititut Freiburg und co2online, gemeinnützige Beratungsgesellschaft in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz, haben im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht, in wie weit standardisierte Heizkostenabrechnungen zum Energiesparen im Haushalt beitragen können. Ergebnis: Allein eine transparente, leicht verständliche und standardisierte Heizkostenabrechnung, einschließlich Vergleichsdaten aus den Vorjahren sowie zusätzliche Informationen über den energetischen Zustand des Gebäudes, könnten bundesweit bis zu rund 900 Millionen Euro im Jahr und bis zu 3,3, Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das Energie-Einsparpotential bei den Heizkosten liege bei rund 25 - 50 Euro pro Jahr und Haushalt. Ist das nicht erstaunlich, dass allein durch das Wissen, wann und wo welche Heizkosten anfallen, bei Mietern und Vermietern die Motivation steigt, ihre Heizkosten zu senken?

 

 

Solange die Heizkostenabrechnung ist wie sie ist, ist Kreativität und Forschergeist gefragt.

Wie hast du bei dir Heizkostenfresser aufgespürt und was sind deine größten Einsparerfolge? Ich freu mich auf dein Feedback!

Schreib deine Erfahrungen unten in den Kommentar. Ich freu mich darauf!

 

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